Rückzug der Devils aus dem restlichen Spielbetrieb 2011
Lange haben die Verantwortlichen überlegt, um eine Entscheidung zu treffen, wie es mit den Devils in der laufenden Saison weitergehen soll. Am Donnerstagabend wurde dann dem Ligaobmann die Entscheidung über den Rückzug der Red Devils aus dem Spielbetrieb 2011 der Verbandsliga Nord mitgeteilt. Leicht war es den Verantwortlichen nicht gefallen, diese Nachricht zu überbringen.
Wie man schon in den letzten Spielen gesehen hat (die Devils konnten nur mit einer „Notbesetzung“ antreten), mussten meist alle einsatzfähigen Spieler immer auf dem Feld bleiben. Die Situation wurde dadurch nicht besser, sondern zunehmend kritischer. Um die Risiken für die verbleibenden Spieler nicht weiter zu verschärfen, zogen die Verantwortlichen die Reißleine. Ein Neuaufbau steht nun an, um im nächsten Jahr mit einer gestärkten und zuverlässigen Mannschaft wieder am Spielbetrieb teilzunehmen.
Randnotiz der Trainer und der Vorstandschaft:
Was waren und sind die Gründe für die dünne Personaldecke bei den Devils?
Zum Ende hin auf jeden Fall die steigende Anzahl an Verletzungen. Diese wurden durch den dauernden Einsatz der zu wenigen Spieler immer häufiger. Wenn man mit einer kleinen Verletzung immer wieder auf das Feld muss, dann kann so etwas nicht gut gehen.
Ein weiterer Grund für die dünne Personaldecke liegt aber auch an Spielern, die an Spieltagen lieber ein gemütliches Wochenende verbringen, als sich die Ausrüstung überzuziehen, obwohl sie hierfür trainiert haben. Man versucht dann mit der Taktik „toter Mann“ sich vor jeder Kontaktaufnahme zu drücken und lässt alle Kommunikationsmöglichkeiten links liegen.
Ein weiterer Grund sind die sogenannten „Pseudofootballer“, die sich zwar eine Ausrüstung kaufen, gelegentlich ins Training kommen und dann nicht mehr, aber mit dem Helm auf der Heckablage herumfahren.
Jedem Vorstand dürfte der eine oder andere bekannt vorkommen. Wir hatten dieses Jahr leider von allen zu viele.




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